Innenarchitektur vom Profi: Raumplaner Programme im Test

Zum selbst Gestalten und Planen von Räumen gibt es im Netz einige Raumplanerprogramme. Wichtig für den Laien ist dabei hauptsächlich, dass diese Programme nicht kostenpflichtig sind. einfach zu installieren sind und nicht viel Speicherkapazitäten am eigenen Rechner belegen. Ach ja – und einfach zu bedienen sollen sie ebenfalls sein! Grundsätzlich gilt – für alle Programme, die gratis angeboten werden – wenn diese auf einem angesehenen Portal angeboten werden, steigt damit die Sicherheit. Portale wie heise.de oder chip.de testen laufend Programme und empfehlen nur solche, die sich auch gewährt haben. Darum haben wir hier auf die Empfehlungen von chip.de zugegriffen.

  • „Sweet Home 3D“
    Der Wohnraumplaner „Sweet Home 3D“ eignet sich zum Planen und Einrichten des neuen zu Hauses, indem der Grundriss der Wohnfläche per Vorlage oder individueller Eingabe in das System eingespeist wird. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen ist, werden Möbel und Einrichtungsgegenstände platziert. Somit lässt sich über „Sweet Home 3D“ die Wohnung oder das Haus komplett durchplanen. Besonders vorteilhaft ist dies, wenn man mit kompletter Ausstattung von einer Wohnung in die andere übersiedelt – so kann man ganz entspannt planen, ob all die Möbel aus der alten Wohnung dann noch Platz finden. Und vor allem – wo.
  • „Room Arranger“
    Auch der „Room Arranger“ erlaubt die Eingabe des Grundrisses und das Platzieren der Möbel im neuen Heim. Auch Ideen für den Umbau können angefordert werden – vielleicht nicht die schlechteste Idee, wenn man von den eigenen Gewohnheiten bereits ein wenig gesteuert ist.  Für die 3-D-Variante muss ein externes Plugin downgeloaded werden.
  • „Ashampoo Home Designer Pro 3“
    Auch das Ashampoo bietet eine kostenlose Möglichkeit, die eigenen vier Wände neu zu planen und zu gestalten. Auch mit diesem Tool können Möbel, Accessoires und Bauelemente wie Türen und Fenster eingefügt werden. Perfektes Zusatz-Gadget: mit einigen wenigen Klicks können auch Außenanalgen hinzu gefügt werden, man kann sich also ansehen, wie das neue Tramdomizil mit Garten aussieht.
  • „IKEA Home Planer“
    Das schwedische Möbelhaus bietet tatsächlich einen vollwertigen Raumplaner an, in den die Maße jedes gewünschten Raumes eingegeben werden und danach Fenster, Türen und Produkte platziert werden. Klarerweise muss es sich um Produkte aus dem Katalog handeln. Keine gute Variante also für das Übersiedeln alten Mobiliars, aber perfekt für das Neu einrichten einer Wohnung mit Produkten aus dem Möbelhaus Katalog. Zusatz Gadget: alle gewünschten Artikel können zu einer Liste zusammengefasst werden, die gleich mit zum Einkaufen kommt.

Für Individualisten, die die Unterstützung eines Experten der von Computerprogrammen vorziehen, empfiehlt sich Innenarchitektur vom Profi. Dies muss nicht so teuer sein, wie es klingt – viele Innenarchitekten und Raumausstatter bieten professionelle Beratung  für Menschen, die umziehen möchten und ihr neues zu Hause so richtig fein gestalten möchten. Es lohnt sich, sich im Netz umzusehen!

Interieur Design

Innenarchitekten werden auch als „Interieur Designer“ bezeichnet, die Berufsbezeichnung „Interieur Designer“ ist aber nicht geschützt. Interieur Designer legen bei der Erklärung ihrer Tätigkeit meist Wert darauf, dass sie weniger handwerklich tätig sind, sich dafür aber verstärkt dem ästhetischen Blick aufs Ganze widmen.

Auch wenn Wohnräume funktional sein sollen, so bezieht Interieur Design die Kombination aus Möbeln, Accessoires und Materialien ein und sorgt letztendlich dafür, dass wir einen Raum ansprechend, besonders gemütlich oder individuell zu uns passend wahrnehmen. Ein Interieur Designer wird seine eigenen Ideen perfekt mit den Vorstellungen des Kunden in Einklang bringen und so ein individuelles Raumklima erzeugen.

 

Interieur Design im Fahrzeugbau

Interieur Design ist nicht nur im Bereich Wohnen ein Thema, sondern auch im Fahrzeugbau – so werden immer wieder Preise für das beste Fahrzeug Interieur vergeben. Kein Wunder, verbringt der Mensch doch einen erklecklichen Teil seiner Lebenszeit im Auto! Dass die Wahl des Fahrzeuges also nicht nur von den PS, der Sparsamkeit und dem Preis abhängt, sondern auch, wie wohl man sich in einem Fahrzeug fühlt, ist keine Frage.

Diesen ganz bestimmten Wohlfühlfaktor erzeugt das Interieur Design des Fahrzeuges, angefangen von den Materialien, den Oberflächen bis hin zu den Farben und – man glaubt es kaum – dem Geruch. Dass sich der Geruch „Neuwagen“ in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert hat, kann jeder bestätigen, der bereits mehrere neue Fahrzeuge erstehen konnte. Und dies ist kein Zufall! Jeder Autohersteller ist bemüht, seine Fahrzeuge mit dem ganz bestimmten Duft „des Neuen“ auszustatten. Mehr dazu in diesem interessanten Artikel zum Thema „Neuwagenduft„.

 

Interieur Design: Raumdüfte inkludiert

Und dies führt zurück zum Interieur Design für Haus und Wohnung. Interieur Designer, die umfassend arbeiten, bieten bei der Neugestaltung von Wohnräumen auch den passenden Geruch für das perfekte Gesamtbild an. Dabei sind die Zeiten, in denen ein stark rauchendes Räucherstäbchen fünf Räume einnebelt, aber vorbei. Raumdüfte sollten, damit sie nicht unangenehm wirken, zurückhaltend sein und dem Raum die besondere Note geben. So darf es beispielsweise fürs Badezimmer frisch und fruchtig sein, im Wohnzimmer holzig bis vanillig.

Bei Raumdüften sei darauf zu achten, dass man Düfte aus biologischem Ursprung verwendet, um Kopfschmerzen und sonstige Beschwerden auszuschließen. Bei der Verwendung von Duftölen in der Duftlampe darf durchaus gemischt werden, es sollte aber die Menge beachtet werden, oft ist weniger mehr. Die verwendeten Duftlampen und Duftschalen sollten regelmäßig gut gereinigt werden.