Interieur Design

Innenarchitekten werden auch als „Interieur Designer“ bezeichnet, die Berufsbezeichnung „Interieur Designer“ ist aber nicht geschützt. Interieur Designer legen bei der Erklärung ihrer Tätigkeit meist Wert darauf, dass sie weniger handwerklich tätig sind, sich dafür aber verstärkt dem ästhetischen Blick aufs Ganze widmen.

Auch wenn Wohnräume funktional sein sollen, so bezieht Interieur Design die Kombination aus Möbeln, Accessoires und Materialien ein und sorgt letztendlich dafür, dass wir einen Raum ansprechend, besonders gemütlich oder individuell zu uns passend wahrnehmen. Ein Interieur Designer wird seine eigenen Ideen perfekt mit den Vorstellungen des Kunden in Einklang bringen und so ein individuelles Raumklima erzeugen.

 

Interieur Design im Fahrzeugbau

Interieur Design ist nicht nur im Bereich Wohnen ein Thema, sondern auch im Fahrzeugbau – so werden immer wieder Preise für das beste Fahrzeug Interieur vergeben. Kein Wunder, verbringt der Mensch doch einen erklecklichen Teil seiner Lebenszeit im Auto! Dass die Wahl des Fahrzeuges also nicht nur von den PS, der Sparsamkeit und dem Preis abhängt, sondern auch, wie wohl man sich in einem Fahrzeug fühlt, ist keine Frage.

Diesen ganz bestimmten Wohlfühlfaktor erzeugt das Interieur Design des Fahrzeuges, angefangen von den Materialien, den Oberflächen bis hin zu den Farben und – man glaubt es kaum – dem Geruch. Dass sich der Geruch „Neuwagen“ in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert hat, kann jeder bestätigen, der bereits mehrere neue Fahrzeuge erstehen konnte. Und dies ist kein Zufall! Jeder Autohersteller ist bemüht, seine Fahrzeuge mit dem ganz bestimmten Duft „des Neuen“ auszustatten. Mehr dazu in diesem interessanten Artikel zum Thema „Neuwagenduft„.

 

Interieur Design: Raumdüfte inkludiert

Und dies führt zurück zum Interieur Design für Haus und Wohnung. Interieur Designer, die umfassend arbeiten, bieten bei der Neugestaltung von Wohnräumen auch den passenden Geruch für das perfekte Gesamtbild an. Dabei sind die Zeiten, in denen ein stark rauchendes Räucherstäbchen fünf Räume einnebelt, aber vorbei. Raumdüfte sollten, damit sie nicht unangenehm wirken, zurückhaltend sein und dem Raum die besondere Note geben. So darf es beispielsweise fürs Badezimmer frisch und fruchtig sein, im Wohnzimmer holzig bis vanillig.

Bei Raumdüften sei darauf zu achten, dass man Düfte aus biologischem Ursprung verwendet, um Kopfschmerzen und sonstige Beschwerden auszuschließen. Bei der Verwendung von Duftölen in der Duftlampe darf durchaus gemischt werden, es sollte aber die Menge beachtet werden, oft ist weniger mehr. Die verwendeten Duftlampen und Duftschalen sollten regelmäßig gut gereinigt werden.